GM Christian Wulf
GM Christian Wulf

GM Christian Wulf wurde am 18. September 1959 in Hamburg geboren.

1964, als Fünfjähriger, begann er mit dem Judo in der Kampfsportschule “ Budo Club Nippon“ unter Herbert Kranz. Hier wurde er schon sehr früh an das Kämpfen heran geführt und konnte seine ersten Kampferfahrungen und Turnier Erfolge sammeln.

1974 wechselte Sifu Christian Wulf zum Wun Hop Kuen Do Kung Fu und lernte als einer der ersten Schüler unter SGM Al Dacascos. Zum Unterricht unter SGM Al Dacascos kam der intensive Form Unterricht unter Meisterin Malia Bernal (Dacascos) die ihm als ersten männlichen Privatschüler eine Formen-Ausbildung für die Teilnahme an den USA-Turnieren zukommen ließ.

Seinen ersten großen Turniererfolg sammelte Sifu Christian 1976 auf einem internationalen Turnier in Paris. Am 5. November 1977 gewann er mit dem legendärem „Nippon-Team“ die Deutsche DKU Karate Mannschaftsmeisterschaft der Senioren in Rüsselsheim. Daran schlossen sich im gleichen Jahr noch einige große Titel an. In diesem für Sifu Christian bedeutendem Jahr reiste er als erster Deutscher WHKD Kämpfer in die USA um an Wettkämpfen in Portland, Oregon und Long Beach, Kalifornien teilzunehmen. Hier wurde der Grundstein für seine kommenden USA-Turniererfolge gelegt (1977 bis 2015).

Über die Qualifikation zum Hamburger, Norddeutsche und Deutschen Meister errang Sifu Christian Wulf schon als Braungurt 1978 in Wolfsburg und 1980 in London den Semikontakt-Europameister-Titel der WAKO. Sifu Christian Wulf war der erste erfolgreiche Kung Fu-Vertreter der in dem Nationalteam der Kickbox-Organisation WAKO von Georg Brückner und Mike Andersen aufgenommen wurde (1978 bis 1982).

Nach intensiver Vorbereitung ging es 1978 wieder nach Amerika zu den „Internationalen Long Beach Championships“, mit ca. 2500 Teilnehmer das damals größte Turnier der Welt. Sifu Christian errang den 1.Platz in Form und Waffen, sowie mit einem Kampfteam den 3. Platz.

Im Sommer 1979 absolvierte Sifu Christian Wulf die Abschlussprüfung zum Schwarzgurtgrad in der Kampfkunst des WHKD Kung Fu. In diesem Jahr hatte er auch einen seiner wichtigsten Turniererfolge, es gelang ihm zum ersten Mal als Europäer auf den „Ed Parker Internationals“ in Long Beach/USA in der chinesischen Division den 1. Platz zu gewinnen. Er bezwang unter anderen den dreimaligen Vorsieger Anthony Chan (Wushu).

1982 wurde Sifu Christian Wulf als 5. der Weltrangliste in Form und Waffen (Karate Illustrierte Yearbook) genannt. In den Jahren seiner USA-Besuche bezwang Sifu Christian solche bekannten Kampfsportgrößen wie George Chung, John Chung, Cynthia Rothrock, Ernie Reyes junior u.v.a.

1982 reiste Sifu Christian nach Taipei/Taiwan, um dort weitere Erfahrungen zu sammeln. Er lernte unter Meisterlehrer Muo-Hui Shen den Black Panther-Stil und bei Meister Kao Praying Mantis (Tang Lang).

1984 wurde ihm der „Sifu“ (chinesischer Kampfkunst Lehrer) Titel zugesprochen. In diesem Jahr eröffnete er seine Kampfkunst Akademie in Hamburg Barmbek.

1986 begann Sifu Christian mit dem regelmäßigen Weiterbildung Unterricht unter der Süd-Faust Meisterin Wu Meiling in Konstanz. Unter ihrer mehrjährigen Ausbildung lernte er Nord-Shaolin Wu Shu und den Familienstil der südlichen Faust.

Während einer weiteren Fortbildung Seminareise nach Süd-China im Jahre 1989 wurde ihm die Ehre zuteil, in die Familie Wu aufgenommen zu werden.

Weitere Erfahrungen sammelte Sifu Christian Wulf bei dem Meisterlehrer Sui Qingbo in Hamburg, der die innerlichen Stile und das Tang Lang Kung Fu praktiziert.

Im Juni 2000 wurde Sifu Christian eine weitere ganz besondere Ehre zuteil. Er erhielt von SGM Jon Loren (Tum Pai) eine Ehrung für seine Verdienste um die Kampfkünste. Diese Ehrung wird von der International Kajukenbo Association verliehen, wobei pro Jahr nur zwei Personen aus den derzeit etwa 250.000 Mitgliedern der Kajukenbo-Familie herausgesucht werden.

Einen besonders schönen Geburtstag feierte Sifu Christian zusammen mit seinem Sohn Sihing Jan-Ole im September 2004 in Basel. Hier errang Sifu Christian den Weltmeistertitel in den Waffenformen der WKA/IAKSA.

Neben der Leitung seiner Kampfkunst Akademie in Hamburg-Barmbek und in Hamburg-Sasel, sowie der Aufbauarbeit einer neuen WHKD Schüler-Generation in Danzig/Polen, ist Sifu Christian Wulf langjähriges Präsidiumsmitglied im Deutschen WHKD Verband und Chefcoach des Dacascos Kung Fu Showteams. Mit diesem errang er im Januar 2007 einen sensationellen 1. Platz in einen internationalen Wettbewerb in Peking/China.

Im Oktober 2015 wurde Sifu Christian Wulf bei einem Kajukenbo Meeting auf Hawaii als erster deutscher Kampfkunstlehrer WHKD Schwarzgurt der 9. Meistergrad im Kajukenbo-WHKD verliehen und wurde mit dem offiziellen Titel des „Grandmaster“ geehrt.

Mit seinen in über 50 Jahren erworbenen Erfahrungen in den verschiedenen Kampfkunststilen unterrichtet GM Christian Wulf immer noch täglich und gibt seinen umfangreichen Erfahrungsschatz den vielen WHKD Schülern im Unterricht weiter.

Sifu Marius
Sifu Marius

Marius wurde am 19.01.1974 geboren. Nach einer sportlichen Schullaufbahn mit Fußball, Basketball, Schwimmen und Ringen begann er Ende 1987 als 13-jähriger mit dem Wun Hop Kuen Do-Training in der Dacascos Schule Dehnhaide unter Leitung von seinem Sifu Christian Wulf. In den darauf folgenden Jahren harten und intensiven Trainings gewann er auf vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen in Europa. Er wurde mehrmals Norddeutscher Meister sowie Deutscher Meister in verschiedenen Verbänden. Seit einiger Zeit ist Sihing Marius auch in Formwettbewerb aktiv, wo er mehrmals seine Stärken bewiesen hat.

Am 27. Mai 2000 erhielt Sifu Marius nach einer sieben stündigen Prüfung, seinen 1. Meistergrad im WUN HOP KUEN DO verliehen. Im Prüfungskomitee waren unter anderem SGM Al Dacascos, GM Bill Owens und GM Jon Loren.

Seit einigen Jahren assistiert Sifu Marius GM Christian Wulf als Lehrer in einer Anfängergruppe, wo er den Schülern der Kampfkunst Academy Barmbek, neben den harten körperlichen Training, auch die Philosophie der Wun Hop Kuen Do-Kampfkunst mit auf dem Weg zu geben versucht.

Am 22.Mai. 2013 wurde Sifu Marius zusammen mit Sifu Ararat der dritte Meistergrad verliehen. Seine zweite Kampfkunst-Leidenschaft findet Sihing Marius seit mehreren Jahren im Chen Tai Chi. In diesem innerlichen Kampfstil findet er eine anspruchsvolle Ergänzung zum WHKD.

Sifu Marius fasst seine Erfahrungen im Wun Hop Kuen Do so zusammen:
Für mich ist Wun Hop Kuen Do mehr als nur eine Kampfsportart; Wun Hop Kuen Do kann nämlich den Ausschlag zum Sieg geben, nicht nur auf einem Wettkampf, sondern auch in andren Lebensbereichen, z.B. im Beruf: In Verhandlungen kann sich der Geist auf die Beobachtung der Mitstreiter konzentrieren und ihre Absichten vorausberechnen und somit eine taktische Erfolgsstrategie entwerfen, die zum Sieg notwendig ist. Denn Taktik verlangt ein kühles Urteilsvermögen, Vorausdenken, Täuschen, Ausnutzen der Schwächen des Anderen… immer ein Schritt vorauszudenken, zum richtigen Moment das Richtige tun, wie es die Lage erfordert. Damit ist Wun Hop Kuen Do eine Kunst, die man ebenso gut alltäglich umsetzen kann, weil man durch sie auch eine geistige Überlegenheit erlangen kann.

Sifu Ararat
Sifu Ararat

Sifu Ararat wurde am 26. Mai 1979 geboren und begann 1990 sein Wun Hop Kuen Do-Training bei seinem Sifu in der Dacascos Kung Fu Akademie Barmbek.

Mit nur 11 Jahren trainierte Ararat wie viele andere in einer Kindergruppe. Durch seine Fleiß und seiner Beständigkeit beim Training erhielt Ararat schon Früh die Aufmerksamkeit und das Vertrauen seines Sifus, der von Ararat den vollen Einsatz im Form und Waffentraining, sowie beim Kampftraining, forderte.

Die harte Arbeit mit seinem Sifu zählte sich bald aus. Ararat Bagli wurde ein sehr erfolgreicher Turnierteilnehmer. Er bestreitet bis heute erfolgreich jährlich viele nationale und internationale Wettkämpfe im Form/Waffen und Kampf Er gewann z.B. in seiner Klasse die Dacascos Open 2000 und erzielte viele weitere 1.Plätze auf vielen Turnieren und wurde als fairster Kämpfer ausgezeichnet.

1997 berief GM Christian Wulf, Sifu Ararat Bagli in das „Dacascos Kung Fu Showteam“. Im folgendem Jahr wurde Sifu Ararat aufgrund seiner Fähigkeiten in das Dacascos Kampfteam berufen.

Nachdem Sifu Ararat seine Berufsausbildung erfolgreich begann (Zitat von Sifu: Keine Ausbildung, keine Prüfung) war es im Mai 2000 endlich so weit. Sifu Ararat Bagli erhielt nach einer siebenstündigen Prüfung unter den stolzen Augen seines Sifus sowie SGM Dacascos, GM Owens und GM Loren seinen 1. Grad im Wun Hop Kuen Do.

Seit vielen Jahren assistiert Ararat seinem Sifu im Training. Beginnend mit einer Kindergruppe unterrichtet Ararat heute erfolgreich eine Form- und Anfängergruppe.

Neben dem Wun Hop Kuen Do interessiert sich Ararat sehr für die brasilianische Kampfkunstart des Capoeira und folgt so den Spuren von Mark Dacascos in dem Film „Only the strong“.

2013 wurde Sifu Ararat zusammen mit Sihing Marius der dritte Meistergrad verliehen.